Berliner Wasser ist Trinkwasser
Die Berliner Wasserbetriebe betreiben zur Zeit neun Wasserwerke, die aus mehr als 800 Brunnen Grundwasser aus einer Tiefe von 30 m bis 170 m fördern und aufbereiten. Über ein 7.843 km langes Trinkwasserrohrnetz gelangt täglich qualitativ hochwärtiges Trinkwasser in die Berliner Haushalte. Das Grundwasser wird aus dem Warschau-Berlin Urstromtal (besteht aus Sanden, Kiesen, Geschiebmergel, Tonbänken) gepummt und besitzt eine sehr gute Qualität, die man halten muss. Aus diesem Grund hat man in der Nähe von Wassergewinnungsanlagen Wasserschutzgebiete bestimmt, in denen je nach Entfernung der jeweiligen Brunnen bestimmte Tätigkeiten bzw. Nutzungen ganz verboten oder nur mit Genehmigungen erlaubt sind. Diese Gebiete bestehen aus der weiteren Schutzzone, Zone III., der engeren Schutzzone, Zone II. und dem Fassungsbereich, Zone I. In Sickerteichen- und Becken lässt man zum Ausgleich der Grundwasserförderung aufbereitetes Oberflächenwasser versickern. Das bereitgestellte Trinkwasser hält die strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein und unterschreitet sie auch teilweise enorm. Es kann daher ohne Bedenken getrunken und zur Nahrungsmittelzubereitung (auch für Säuglinge) verwendet werden.

