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Berge

Die bekanntesten Berge Berlins

Großer Müggelberg (115 m), Köpenick, höchster Berg in Südost-Berlin
Teufelsberg (115 m), Grunewald-Nordrand, Trümmerberg in West-Berlin
Ahrensfelder Berge (112 m), Marzahn-Hellersdorf, im Landschaftspark Wuhletal
Schäferberg (103 m), Berlin-Wannsee, Südwest-Berlin
Kienberg (102 m), Marzahn
Oderbruchkippe (91 m), Volkspark Prenzlauer Berg, Trümmerberg
Dörferblick (86 m), Rudow, Trümmerberg
Humboldthöhe (85 m), Wedding, Volkspark Humboldthain, Trümmerberg
Großer Bunkerberg (78 m), Volkspark Friedrichshain, Trümmerberg
Insulaner (78 m), Bezirk Schöneberg, Trümmerberg mit Wilhelm-Foerster-Sternwarte
Rudower Höhe (70 m), Rudow
Fichtenberg (68 m), höchste Erhebung in Berlin-Steglitz
Rixdorfer Höhe (68 m), Bezirk Neukölln, Trümmerberg im Volkspark Hasenheide
Püttberge (68 m), Rahnsdorf
Böttcherberg (66 m), im Bezirk Berlin-Zehlendorf
Kreuzberg (66 m), im Viktoriapark Kreuzberg
Heinerdorfer Berg (auch "Steinberg") (53 m), in Berlin-Heinersdorf
Naturschutzgebiet Windmühlenberge (52 m), in Berlin-Gatow

Müggelberge

Die Müggelberge sind ein bewaldeter Höhenzug im süd-östlichen Bezirk Treptow-Köpenick. Auf ca. 7 km² sind der kleine Müggelberg mit 88 m Höhe und der Große Müggelberg mit 115 m Höhe (gleichzeitig der höchste natürliche Berg Berlins) herausragend. Die Müggelberge sind in der vorletzten Saale- bzw. in der jüngsten Weichsel - Eiszeit aufgebaut und geformt worden und bestehen zum größten Teil aus Schmelzwasser und Geschiebemergel. Die Ablagerungen, aus den sie bestehen, wurden vom Eis zum Teil massiv gestaucht, dennoch kann man von ihnen nicht als Endmoräne sprechen, da sie völlig isoliert wie eine kleine Insel im Berliner Urstromtal liegen und keinen Sander besitzen. In ihrer heutigen Form sind sie wahrscheinlich beim Vorstoß des Inlandeises und nicht beim Zurückschmelzen des Selbigen entstanden. Auf dem Kleinen Müggelberg kann man den Müggelturm finden, einen Aussichtsturm mit einem Ausblick von bis zu 50 km. Auf dem Großen Müggelberg befinden sich der Stumpf des unvollendeten Fernsehturms Berlin-Müggelberge und ein Sendemast. Desweiteren befand sich früher auf dem Großen Müggelberg die Bismarckwarte, ein 40 Meter hoher Turm mit einer 29 Meter hohen Aussichtsplattform und einer 2 Meter durchmessenden Feuerschale, in der während der Olympischen Sommerspiele 1936 ein von Berliner Schülern gebrachtes Feuer brannte. Im April 1945 wurde die Bismarckwarte von deutschen Truppen gesprengt, um den sowjetischen Armeen keine schon von weitem erkennbaren Orientierungspunkte zu geben. Heute befinden sich leider keine Überreste mehr auf dem Berg. Ein maximal 70 Meter hoher Teil in den nord-westlichen Ausläufern der Müggelberge wird als Kanonenberge bezeichnet. Um 1900 erhielt ein Bauunternehmer die Erlaubnis hier Sand zu schürfen, diese Erlaubnis wurde allerdings aufgrund von Protesten der Bevölkerung bald wieder aufgehoben. In der entstandenen 250 Meter langen und 80 Meter breiten Sandgrube (Sandschurre) führte die preußische Armee Schießübungen mit neuen Kanonen durch, wodurch die Gegend ihren Namen bekam.

Teufelsberg

Der 115 m hohe Teufelsberg (auch Monte Klammotte genannt) ist ein aus Trümmerschutt des II. Weltkrieges künstlich entstandener Berg (1950-1972 aus 26 Kubikmetern Schutt) im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, noch genauer im nördlichen Grunewald auf dem ehemaligen Gelände der Wehrtechnischen Fakultät (gebaut 1937). Er ist Berlins größter Trümmerberg und zählt gemeinsam mit dem gleichhohen großen Müggelberg zu den höchsten Erhebungen der Stadt.Er erhielt seinen Namen vom nahegelegenen Teufelssee. Auf dem Teufelsberg befindet sich eine ehemalige US-Abhörstation, die 1992 von den Amerikanern aufgegeben wurde.Desweiteren befinden sich hier mehrere Freizeitanlagen, wie z.B. ein Skihang, auf dem sogar mal ein Worldcuplauf ausgetragen wurde oder eine der längsten Rodelbahnen Berlins. Odyssee-Hostel-Berlin-images_fernsehturmmueggelberge.jpg open in a new window 
by: Odyssee Hostel (06.03.2007 15:58:37)
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